Fragen & Antworten

AdditiveWas sind eigentlich Additive?

Heizöl ELBio-Heizöl: Welche Anforderungen werden an Bioheizöl nach DIN V 51603-6 gestellt?
Heizöl-Sammelbestellung: Welche Vorteile bzw. Risiken existieren?
Heizölsorten: Welche Heizölsorten werden momentan vom Mineralölhandel angeboten und welche wesentlichen Unterschiede bestehen?
Heizölwärmekonto: Wie funktioniert das Heizölwärmekonto?
Kann ich einzelne Heizöl-EL-Sorten ohne Weiteres wechseln bzw. mischen?
Ölvorräte: Wie lange reicht das Öl noch?
Wie hat sich der Heizölverbrauch in den letzten 25 Jahren entwickelt?

Ölheizung/Technik/EnergiespartippsEinstrang- oder Zweistrangsystem - welche ist die bessere Variante?
Geht die Umstellung eigentlich immer?
Gibt es auch schon Öl-Brennwertheizungen, wo neben Wärme auch gleichzeitig Strom erzeugt werden kann?
Gibt es Einzelförderungen für den Einbau eines Brennwertkessels?
Gibt es Fördermittel vom Staat?
Kann eine Öl-Brennwertheizung auch mit anderen Energieträgern kombiniert werden?
Kehr- und Überprüfungsordnung durch den Schornsteinfeger: Welche aktuellen Intervalle gelten?
Lässt sich die Ölheizung mit Solarkollektoren kombinieren?
Muss in der Nähe eines Heizöltanks ein Feuerlöscher vorhanden sein?
Vollständig oder teilweise modernisieren?
Wann ist der Austausch des Grenzwertgebers erforderlich?
Wann ist eine Tankreinigung erforderlich?
Wann ist es sinnvoll, eine Ölheizung zu erneuern?
Wann sind Verformungen an Öltanks aus Kunststoff kritisch?
Wann sollte eine Tankinspektion durchgeführt werden?
Was genau ist die Fachbetriebspflicht? / Wer darf an Heizöltankanlagen arbeiten?
Was ist beim Einsatz von Heizölen mit FAME als Biokomponente (nach DIN V 51603-6) zu beachten?
Was kostet die Umstellung?
Was muss bei der Ermittlung des Wirkungsgrades beachtet werden?
Was spricht für die moderne Ölheizung?
Was tun bei störendem Heizölgeruch?
Was versteht man unter hydraulischem Abgleich und welche Vorteile bietet er?
Welche einfachen Energiespartipps können schnell umgesetzt werden?
Welche energetischen Sanierungsmaßnahmen gibt es?
Welche Förderung gibt es für Brennwert plus Solar?
Welche Maßnahme bringt wie viel?
Welche Modernisierungskosten können bei den verschiedenen Heizsystemen enstehen?
Wie häufig muss der Schornsteinfeger kommen?
Wie kann es auch nach einem Filteraustausch weiterhin zu Anlagenstörungen kommen?
Wie viel Energie lässt sich im Gebäudebestand erzielen?
Wie viel Platz braucht eine Ölheizung?
Wie wartungsintensiv ist eine Ölheizung?
Zeolith-Heizölkompaktheizung: Wie funktioniert diese Heizungsanlage?

Solarenergie/Solarthermie/PhotovoltaikSonnenheizung: Wie erkenne ich eine gute Beratung? - 10 Tipps





Was sind eigentlich Additive?
Viele Anbieter im Markt verwenden in ihren Kraftstoffen keine oder lediglich weniger leistungsstarke Additive in sehr geringen Konzentrationen. Aber gerade diese Zusätze prägen die Qualität eines Kraftstoffes und heben ihn von den Billigkraftstoffen ab. Was aber genau sind diese Additive? Es handelt sich dabei um Zusatzmittel oder Wirkstoffe, die in Kraft-, Brenn- und Schmierstoffen erwünschte Eigenschaften verstärken, unerwünschte Eigenschaften unterdrücken oder neue Wirkungen ausüben. So können bei Kraftstoffen das Motoreinlasssystem saubergehalten und Ablagerungen im Motor verhindert oder in Schmierölen die Alterungsbeständigkeit verlängert werden. Es kann also u. a. zu einer längeren Lebensdauer des Motors beigetragen werden. Senkung der Schadstoffemissionen im Abgas und Verhinderung der Korrosion von Metallteilen im Kraftstoffsystem sind weitere Wirkungen von Additiven.­

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Bio-Heizöl: Welche Anforderungen werden an Bioheizöl nach DIN V 51603-6 gestellt?

Eine vom Fachausschuss für Mineralöl- und Brennstoffnormung eingesetzte Arbeitsgruppe hat eine Vornorm für ein Heizöl mit Anteilen aus nachwachsenden Rohstoffen oder anderen alternativen Komponenten erarbeitet. In der DIN V 51603-6 Heizöl EL A (A steht für alternativ) sind charakteristische Kenndaten und Prüfungen an alternative Heizöle, wie zum Beispiel Bioheizöle, festgelegt, deren Einhaltung einen reibungslosen Ölanlagenbetrieb ermöglichen sollen.

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Bei der Erstellung der Vornorm wurden Prüfungen sowohl aus der klassischen Heizölanalytik als auch der Pflanzenöl- und Fettsäuremethylesteranalytik berücksichtigt. Die DIN V 51603-6 regelt die als notwendig erachteten Mindestanforderungen, Prüfverfahren und Grenzwerte sowie die Benennung von Heizöl EL A. Der maximale Schwefelgehalt liegt wie beim schwefelarmen Heizöl bei 50 mg/kg.

Übersicht nach Heizölqualitäten mit ausgewählten Parametern

Rezepturen zu spezifischen Mischungsverhältnissen von fossilem, schwefelarmem Heizöl und alternativen beziehungsweise Biokomponenten sind nicht festgelegt. Allerdings muss ein Produzent eines Bioheizöls den Bioanteil in Volumenprozent angeben. Die korrekte Bezeichnung für eine Zumischung von beispielsweise 20 Volumenprozent FAME (engl. Abk. / Bezeichnung für Fettsäuremethylester), besser bekannt als Biodiesel, lautet: Heizöl DIN V 51603-6 EL A Bio 20.

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Heizöl-Sammelbestellung: Welche Vorteile bzw. Risiken existieren?

Sammelbestellungen haben zwar viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Damit Sie auch wirklich Freude an Ihrer Sammelbestellung haben, beachten Sie bitte die folgenden Empfehlungen und Hinweise:

Vorteile der Sammelbestellung:

1. Einsparung von Transportkosten beim Händler, die anteilig an die Kunden weitergegeben werden können, wenn die Heizölauslieferung in einer organisierten Tour erfolgt und die Kunden räumlich eng beieinander liegen (zum Beispiel die Belieferung innerhalb einer Straße).

2. Besteller von kleinen Mengen innerhalb der Sammelbestellung sparen am meisten, da sie von den größeren Bestellungen subventioniert werden (siehe Beispielrechnung).

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Nachteile der Sammelbestellung:

1. Bei einer Heizöl-Sammelbestellung haften die Teilnehmer gesamtschuldnerisch. Das heißt, wenn ein Abnehmer die Rechnung nicht begleicht, müssen die anderen dafür aufkommen! - Gesamtschuldnerische Haftung (Amtsgericht Pirmasens, Az.: 1 C 197/02; Landgericht Hechingen, Az.: 3 S 105/02).

2. Sammelbestellungen machen nicht bei allen Konstellationen Sinn. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass Bestellungen mit mehr als 30.000 Litern keine weitere Ersparnis bringen, da in einem Tankwagen mit Hänger grundsätzlich nicht mehr Heizöl transportiert werden kann (keine weitere Transportkostenoptimierung möglich).

3. Besteller mit größerem Bedarf innerhalb der Sammelbestellung bezahlen unter Umständen mehr bzw. subventionieren die Kleinmengen, wenn bei der Sammelbestellung mehrere kleinere Bestellungen enthalten sind - hier eine Beispielrechnung:

Struktur der Sammelbestellung:
1 Kunde mit 6.000 L
4 Kunden mit je 1.000 L
Gesamtbestellmange = 10.000 L mit 5 Abladestellen
Durchschnittsmenge pro Besteller = 2.000 L

Beispiel einer Preisliste für Endverbraucher mit 1 Abladestelle:

Abnahmemenge (Liter)                  Preis (Euro/100L)

   750 -  1.250                                            70,00

1.251 -  2.500                                            67,50

2.501 -  3.500                                            65,00

3.501 -  5.000                                            63,00

5.001 -  7.000                                            62,50

7.001 -  9.000                                            62,00

9.001 - 10.000                                           61,75

Bewertung:
Unter Berücksichtigung des konkreten Mengenrabattes durch den Händler für diese spezielle Sammelbestellung beträgt der Preis für die o. g. Sammelbestellung jetzt nur noch 65,00 Euro/100 Liter.

Dies bedeutet, dass die 4 Besteller mit den Kleinmengen gegenüber ihrer Einzelbestellung (1.000 Liter zu 70,00 Euro/100 Liter – insgesamt 700,00 Euro für 1.000 Liter) unter den Bedingungen der Sammelbestellung jetzt 5,00 Euro/100 Liter sparen (neuer Preis für 1.000 Liter: insgesamt 650,00 Liter).

Für den Besteller mit den 6.000 Litern stellt sich das Ergebnis wie folgt dar:
Für die Einzelbestellung müssten für die 6.000 Liter 62,50 Euro/100 L (insgesamt 3.750,00 Euro) bezahlt werden. Im Rahmen der Sammelbestellung kostet diese Abnahmemenge jetzt 65,00 Euro/100 L (insgesamt 3.900,00 Euro), d. h. für diese Abnahmegröße von 6.000 Litern erhöht sich der Preis im Rahmen der Sammelbestellung für diese Menge um absolut 150,00 Euro!

Fazit und Empfehlungen

- Nicht jede Sammelbestellung rechnet sich für alle Teilnehmer. Eine Sammelbestellung macht nur dann Sinn, wenn die Einzelbestellungen ähnliche Abnahmegrößen aufweisen. Ist dies nicht der Fall, subventioniert die größere Abnahmemenge die kleineren Bestellgrößen.

- Damit Sie individuell für Ihren Heizöl-Bedarf prüfen können, ob sich Sammelbestellungen lohnen, empfehlen wir Ihnen, Ihre Sammelbestellkonstellationen vorher mit Ihrem Heizöllieferanten durchzurechnen und zu vergleichen.

- Um die gesamtschuldnerische Haftung für "nichtzahlende" Teilnehmer Ihrer Bestellgemeinschaft auszuschließen, empfehlen wir dringend, für alle Teilnehmer die Zahlungsmethode "Bar" oder "per EC-Karte (Girokarte)" bei Lieferung zu vereinbaren bzw. nur mit Sammelbestellern eine Bestellgemeinschaft einzugehen, auf die Sie sich verlassen können!

4. Es muss Rücksicht auf alle Besteller genommen werden hinsichtlich des Bestellzeitpunktes etc.

5. Hoher Abstimmungsaufwand zwischen den Bestellern und geringe Flexibilität bei notwendigen kurzfristigen Änderungen.

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Heizölsorten: Welche Heizölsorten werden momentan vom Mineralölhandel angeboten und welche wesentlichen Unterschiede bestehen?

Grundsätzlich werden gemäß der aktuellen DIN 51603-1 zwei Heizölsorten unterschieden:

Heizöl EL Standard, das so genannte Standard Heizöl EL: Ein extra leichtflüssiger Brennstoff, der aus Kohlenwasserstoffen besteht und dessen Schwefelgehalt oberhalb 50 mg/kg bis 1000 mg/kg liegt.
Heizöl EL Schwefelarm, das schwefelarme Heizöl EL: Ein extra leichtflüssiger Brennstoff, der aus Kohlenwasserstoffen besteht und dessen Schwefelgehalt 50 mg/kg nicht überschreitet. Ein Heizöl EL muss nach dieser Norm als schwefelarm bezeichnet werden, wenn der Schwefelgehalt 50 mg/kg nicht überschreitet. Das schwefelarme Heizöl wurde insbesondere für die Öl-Brennwerttechnik und neue Brennertechnologien (wie z. B. Oberflächenbrenner) entwickelt. Die Produktvorteile kommen jedoch genauso in allen übrigen Heizkesseln zum Tragen. Der Schwefelgehalt wurde nicht nur wegen der Umwelteigenschaften reduziert - Kondensateinleitung ohne Neutralisation, niedrige Schadstoffemissionen -, sondern, weil ein hoher Schwefelanteil auch nachweislich zu höheren Ablagerungen und Rückständen im Gerät führt. Das schwefelarme Heizöl erhöht somit generell die Betriebssicherheit und ermöglicht einen dauerhaften hocheffizienten Betrieb der Ölheizung.
Um die Betriebssicherheit insbesondere von Öl-Brennwertgeräten zu gewährleisten, die sich durch eine kompakte Bauweise und zur Verbesserung des Wärmeübergangs mit geringen Spaltmaßen in der Abgasführung auszeichnen, sind aschebildende Additive nicht zulässig.

Schwefelarmes Heizöl und Standard Heizöl unterscheiden sich in drei wesentlichen Punkten:
- beim Schwefelgehalt,
- der definierten Schmierfähigkeit beim schwefelarmen Heizöl,
-
beim Einsatz von aschebildenden Additiven, die im schwefelarmen Heizöl unzulässig sind.

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Beide Heizölsorten sind extra leichtflüssige und aschefreie Brennstoffe. Die Hauptbestandteile sind Kohlenstoff mit einem mittleren Masseanteil von 86,5% bis 86,7% und Wasserstoff mit einem mittleren Masseanteil von 13,3%. Heizöl EL hat, bezogen auf das Volumen, einen sehr hohen Energiegehalt und wird als Energievorrat in speziellen Tankanlagen bevorratet. Seine Wirtschaftlichkeit hält allen Vergleichen stand: Sie ergibt sich aus dem hohen Heizwert von mindestens 42,6 MJ/kg (entsprechend 36,2 MJ/I bzw. 10,08 kWh/l). Mit einem Flammpunkt von über 55 C ist Heizöl EL ein Produkt, welches eine relativ einfache Lagerung und Handhabung ermöglicht. Die Prüfmethoden, die zur Feststellung der Erfüllung der Norm angewendet werden müssen, sind ebenfalls verbindlich vorgeschrieben.
Die DIN 51 603-1 schreibt zwingend vor, dass Heizöl EL ein reines Produkt aus der Rohölverarbeitung ist, das vorher zu keinem anderen Zweck eingesetzt worden sein darf. Aufgearbeitetes Altöl und Beimischungen von chlorhaltigen Stoffen sowie anorganische Säuren sind daher im Heizöl EL nicht enthalten. Verkaufsgrundlage für Heizöl EL nach DIN 51 603-1 sind die Angaben dieser Norm, die Bestandteil des Kaufvertrags zwischen Hersteller bzw. Lieferer und Abnehmer sind.


Bioheizöl: Neben den beiden Heizölsorten gemäß DIN 51603-1 existiert auf Basis der Vornorm DIN V51603-6 eine weitere Heizölsorte bereits am Markt - Heizöl EL Alternativ, z. B. das so genannte Bioheizöl. Bioheizöl wird heute durch die Mischung von schwefelarmem Heizöl und FAME (Fatty Acid Methyl Ester) hergestellt, allgemeinsprachlich auch Biodiesel genannt. Die Mischung muss als Heizöl EL Alternativ Bio gekennzeichnet werden und darf nicht als Standard oder schwefelarmes Heizöl ausgeliefert werden. Wenn der „Bio-Anteil“ beispielsweise zwischen 3 und 5 Prozent liegt, muss das Heizöl als „Heizöl EL A Bio 5“ bezeichnet werden.

In der folgenden Tabelle sind einige wesentliche Anforderungen an die verschiedenen Heizölsorten aufgeführt:

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Zusätzliche Premiumadditivierung durch den Mineralölhandel

Prinzipiell wird Heizöl schon während der Produktion in der Raffinerie mit einer Grundadditivierung durch den Hersteller versehen. Dies ist erforderlich, um das normgerechte Kälteverhalten, die erforderliche Schmierfähigkeit oder auch die sichere Handhabung sicherzustellen.
Von zahlreichen Mineralölhandelsunternehmen wird in der Regel am Tankwagen beim Betanken des Kundentanks durch eine automatische Dosiereinrichtung am Tankwagen dem Heizöl ein Premiumadditivpaket beigemischt. Hierdurch ist eine exakte Dosierung möglich, eine Überdosierung, die zu Anlagenstörungen führen könnte, wird vermieden. Durch die Zugabe dieser Premiumadditive können weitere Qualitätseigenschaften positiv beeinflusst und die Betriebssicherheit einer Ölfeuerungsanlage in der Praxis erhöht werden. Diese Additive sind u. a. vorteilhaft bei langen Lagerungszeiten, sie können die katalytische Wirkung von Buntmetallen auf die Ölalterung reduzieren und gegebenenfalls den Verbrennungsprozess unterstützen oder auch Ablagerungen reduzieren. Überdies kann durch Additivierung Ölgeruch überdeckt werden. Auch diese je nach Anbieter unterschiedlich bezeichnete Premium-Qualität entspricht selbstverständlich den Anforderungen der DIN 51 603-1. Gegenüber der „Standard-Qualität“ werden hierbei durch Zugabe von speziell abgestimmten Additivpaketen, wie bereits beschrieben, anwendungsrelevante Eigenschaften verbessert.

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Heizölwärmekonto: Wie funktioniert das Heizölwärmekonto?

Das Heizölwärmekonto wurde bereits vor mehreren Jahren vom Heizölhandel eingeführt. Ziel dieses Serviceangebotes ist es, so wie es auf anderen Gebieten auch möglich ist, dass der Heizölkunde sein Heizöl in monatlichen Raten anzusparen bzw. bezahlen kann.

Hier die Funktionsweise des Heizölwärmekontos:
Jetzt können Sie Ihren Heizölkauf statt mit einer Einmalzahlung - die zwangsläufig die Haushaltskasse belastet - durch monatliche Abschlagszahlungen ausgleichen, die einfach und bequem vom Konto abgebucht werden.

So läuft es mit dem Heizöl-Wärmekonto:

Schritt 1 - Ihr Jahresverbrauch wird ermittelt

Ihrem persönlichen Wärmekonto wird Ihr durchschnittlicher Jahresverbrauch an Heizöl zugrunde gelegt.

Schritt 2 - Bankabbuchungsverfahren ohne Aufpreis

Mit der ersten Lieferung zahlen Sie lediglich die Hälfte der Gesamtrechnung. Den Rest begleichen Sie in Beträgen von jeweils nur einem Zwölftel Ihrer jährlichen Heizölkosten zum Beispiel per Bankabbuchungsverfahren - selbstverständlich ohne Aufpreis. So verteilen Sie Ihre Wärmekosten gleichmäßig über das ganze Jahr.

Schritt 3 - Alle Lieferungen zum Heizöltagespreis

Das Einzige, was Sie danach noch zu tun haben, ist, den nächsten Termin für Ihre Heizöllieferung festzulegen - dabei können Sie natürlich auch vom Heizöltagespreis profitieren.

Schritt 4 - Jahresabrechnung

Nach 12 Monaten erhalten Sie von uns eine detaillierte Jahresabrechnung. Anhand dieser Rechnung können Sie genau nachverfolgen, wie viel Sie angespart haben. Gleichzeitig wird die Höhe Ihrer monatlichen Beträge überprüft und in Abhängigkeit Ihres Mehr- oder Minderverbrauches in Abstimmung mit Ihnen angepasst.

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Kann ich einzelne Heizöl-EL-Sorten ohne Weiteres wechseln bzw. mischen?

­Wer sein Ölgerät mit schwefelarmem Heizöl betreiben möchte, braucht keine besonderen Vorkehrungen zu treffen. Es empfiehlt sich jedoch, den Vorrat des bisher verwendeten Heizöls so weit wie möglich aufzubrauchen. Außerdem sind vor der Umstellung auf die schwefelarme Heizölqualität eine Brennerwartung und Kesselreinigung sinnvoll, damit die Vorteile der sauberen Verbrennung maximal zur Geltung kommen. Nach einer Befüllung mit Heizöl EL schwefelarm versieht der Heizöllieferant zur Information für den Heizungsmonteur und den Schornsteinfeger Kessel und Tank mit einem entsprechenden, farblich gestalteten Aufkleber, aus dem auch Liefermenge, Lieferdatum und die Firmenanschrift des Mineralölhändlers ersichtlich sind. Diese Kennzeichnung ermöglicht eine leichtere Zuordnung, welche Heizölsorten getankt werden können. Muss das Ölgerät mit Heizöl EL schwefelarm betrieben werden (z. B. nach Herstellervorgabe oder bei einem Öl-Brennwertgerät ohne Neutralisationseinrichtung), so ist das bei einer Heizölbestellung zu berücksichtigen. Sind Restbestände von Heizöl EL Standard im Tank bei einer anstehenden Befüllung mit Heizöl EL schwefelarm vorhanden, so geben die Gerätehersteller Auskunft über das ggf. zulässige Mischungsverhältnis. Ist von Seiten des Herstellers eine Mischung der Qualitäten für den Betrieb des Gerätes unzulässig, so sind vor der Befüllung einer Öllageranlage mit Heizöl EL schwefelarm die ggf. vorhandenen Restmengen Heizöl EL Standard zu entfernen. Gekennzeichnet werden Ölgeräte, die ausschließlich mit Heizöl EL schwefelarm betrieben werden müssen, mit einem grünen Füllrohrverschluss und einem grünen Aufkleber am Gerät oder Tank. Die Kennzeichnung erfolgt durch die Hersteller ab Werk, die Installation des farblich gekennzeichneten Tankdeckels durch den Heizungsbauer. Damit ist sichergestellt, dass – etwa bei Öl-Brennwertanlagen ohne Neutralisationseinrichtung – kein Standardheizöl eingefüllt wird.­­

Anlagen, die nur mit Heizöl EL schwefelarm betrieben werden dürfen, werden durch den Heizungsfachmann mit diesem Aufkleber gekennzeichnet.
Anlagen, die sowohl mit Heizöl EL Standard als auch mit Heizöl EL schwefelarm betrieben werden dürfen, werden durch den Heizungsfachmann mit diesem Aufkleber gekennzeichnet.
Die Kennzeichnung des Füllrohrverschlusses folgt der gleichen Farbgebung wie die der Aufkleber. Nur ein grüner Tankdeckel bedeutet, dass nur Heizöl EL schwefelarm eingefüllt werden darf. Ist am grünen Füllrohrverschluss noch ein roter Anhänger befestigt, so darf diese Anlage sowohl mit Heizöl EL Standard als auch mit Heizöl EL schwefelarm betrieben werden.
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Ölvorräte: Wie lange reicht das Öl noch?

Bei dem heutigen Welterdölverbrauch (rund 3,9 Mrd. Tonnen pro Jahr) würden die gesicherten Reserven aktuell 46 Jahre ausreichen. Allerdings sind solche Hochrechnungen nur bedingt aussagekräftig, weil sie jeweils eine Momentaufnahme darstellen. Wesentliche Faktoren bleiben dabei nämlich unberücksichtigt, insbesondere der technische Fortschritt und die Erschließung neuer Ölvorkommen.

Ein Rückblick zeigt: In den vergangenen 20 Jahren haben sich die gesicherten Ölreserven stetig erhöht, obwohl in diesem Zeitraum auch der Ölverbrauch kontinuierlich anstieg. 1990 umfassten die bestätigten Welterdölreserven rund 135 Milliarden Tonnen, 2000 lagen sie bei 139 Milliarden Tonnen und 2008 weltweit sogar bei 182 Milliarden Tonnen Rohöl.

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Als Reserven gelten die mit heutiger Technologie wirtschaftlich gewinnbaren Erdölmengen. Hinzu kommen jedoch noch rund 332 Milliarden Tonnen Ressourcen. Das sind nachgewiesene oder geologisch mögliche Vorkommen, die zwar bekannt sind, aber mit heutiger Technik nicht wirtschaftlich gefördert werden können. Insgesamt existieren nach einer aktuellen Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Weltrohölvorräte (die Summe aus Reserven und Ressourcen) in Höhe von über 600 Mrd. Tonnen.
Und es gibt auch immer wieder neue Funde. So wurde beispielsweise im November 2007 im Santos-Becken vor der Küste Brasiliens ein neues Öl- und Gasvorkommen mit mutmaßlich mehr als einer Milliarde Tonnen Öleinheiten entdeckt. Und Geologen erwarten in dieser Region weitere Funde.

Ressourcen werden Reserven

Technologische Fortentwicklungen in der Fördertechnik ermöglichen eine immer effizientere Ausschöpfung der vorhandenen Lagerstätten. Höhere Reserven ergeben sich zudem durch neuartige Bohrtechniken und ausgeklügelte Methoden, um Offshore-Bohrungen in immer tieferen Gewässern durchführen zu können. Aktuell sind bereits Erschließungen in 3.000 Meter Tiefe möglich.
In Abhängigkeit zur Höhe des Ölpreises werden zudem bislang unwirtschaftliche Ölvorkommen für eine Erschließung attraktiv. Bestes Beispiel dafür sind die Ölsande in Kanada: Bereits 24,1 Milliarden Tonnen dieser Vorkommen zählen seit einigen Jahren zu den gesicherten Welterdölreserven. Daher liegt Kanada heute nach Saudi-Arabien auf Platz zwei der Länder mit den größten gesicherten Erdölreserven.

Aktuelle Reichweite der Ölvorräte

Fundierte Einschätzungen gehen davon aus, dass der Energieverbrauch und somit auch der Rohölverbrauch in den nächsten 15 Jahren um durchschnittlich 2% pro Jahr wächst. Unter Berücksichtigung dieser Bedarfsentwicklung würde sich dann in 15 Jahren immer noch eine Reichweite der Ölvorräte von rund 115 Jahren ergeben. Aus den dargestellten Entwicklungen ist erkennbar, dass Besitzer von einer Ölheizung keine Angst haben müssen, dass in den kommenden Jahrzehnten  Probleme bei der Versorgung mit Heizöl auftreten könnten.

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Wie hat sich der Heizölverbrauch in den letzten 25 Jahren entwickelt?
1980 lag der durchschnittliche Heizölverbrauch in der Bundesrepublik in Mehrfamilienhäusern bei  rund 24,0 Liter pro Quadratmeter. 2007 betrug dieser Verbrauchswert nur noch 13,6 Liter pro Quadratmeter. Damit hat sich der Heizölverbrauch dank der Öl-Brennwerttechnik mit solarer Unterstützung und anderer Energiesparmaßnahmen in knapp 30 Jahren um 44% reduziert (siehe Grafik).

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Einstrang- oder Zweistrangsystem - welche ist die bessere Variante?
­Das Einstrangsystem ist mittlerweile Stand der Technik.
Bei einem Einstrangsystem wird nur soviel Heizöl durch die Saugleitung gefördert, wie auch tatsächlich verbrannt wird. Dies wirkt sich u. a. positiv auf die Lagerungsstabilität des Heizöls im Tank und auf die Standzeit des Filters aus. Zudem ist das Einstrangsystem mit stetigem Gefälle zum Tank und ohne Fußventil "eigensicher". Das heißt, bei einer Undichtigkeit in der Leitung saugt die Pumpe Luft an und der Brenner geht auf Störung. Dadurch wird die Ursache relativ zeitnah erkannt, eine wesentliche Leckage ist nicht zu befürchten. Infolge des relativ kleinen Ölmassenstroms in der Saugleitung bei Einstrangsystemen ist besonders darauf zu achten, dass die Leitung frostfrei verlegt wird, um Anlagenstörungen infolge Paraffinausscheidungen zu vermeiden.­

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Geht die Umstellung eigentlich immer?

Der Wechsel zur modernen Ölheizung ist in fast allen Fällen möglich - egal, ob Einzelofen, Kachelofen oder eine zentrale Warmwasserheizung vorhanden sind. Fragen Sie den Fachmann vom Heizungshandwerk!

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Gibt es auch schon Öl-Brennwertheizungen, wo neben Wärme auch gleichzeitig Strom erzeugt werden kann?

Auf Initiative des Instituts für wirtschaftliche Oelheizung (IWO) haben der Gerätehersteller Otag und die Mineralölunternehmen aws Wärme Service, Shell und Total eine Kooperation im Bereich Heizöl betriebener Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung (Mikro-KWK) vereinbart. Am Ende des im Rahmen der Technologie-Initiative der Mineralölwirtschaft gestarteten Projektes soll eine marktgerechte „Strom erzeugende Öl-Brennwertheizung“ für den Einsatz in Ein- bis Dreifamilienhäusern stehen.

Nur rund 60 Prozent des gesamten Primärenergieverbrauchs in Deutschland kommen bei den Konsumenten als nutzbare Endenergie an. Rund 31 Prozent des Primärenergiebedarfs werden nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen für Verbrauch und Verluste im Energiesektor aufgewendet. Insbesondere bei der Stromerzeugung in konventionellen Kraftwerken entstehen große Verluste. Primärenergetisch deutlich effizienter ist die dezentrale, gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme durch Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen.
Ausgelegt ist das geplante ölbetriebene Mikro-KWK-Gerät für eine thermische Leistung von 3 bis 19 Kilowatt (kW) und eine elektrische Leistung von bis zu 2 kW. Damit können die elektrische Grundlast und der Wärmebedarf in modernen Gebäuden mit bis zu drei Wohneinheiten abgedeckt werden. Ein zusätzlicher Heizkessel wäre in der Regel nicht erforderlich. Eine solche Mikro-KWK-Anlage kann in der Verbindung mit einem Pufferspeicher problemlos auch in ein vorhandenes Heizsystem integriert werden.

OTAG Powerblock

Prototyp des lion Powerblock oil von OTAG, Foto: Otag

55 Prozent Primärenergieeinsparung bei der Stromerzeugung
Das Gerät nutzt bei der Wärmeerzeugung die hohe Effizienz der Brennwerttechnik und steigert den primärenergetischen Nutzungsgrad durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom. So können im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung im Kraftwerk je Kilowattstunde (kWh) Strom 1,5 kWh Primärenergie eingespart werden. Denn für jede Kilowattstunde elektrischer Endenergie werden im zentralen Großkraftwerk im Durchschnitt 2,7 kWh Primärenergie benötigt. Bei der ölbetriebenen Mikro-KWK-Anlage müssen hingegen nur 1,2 kWh Primärenergie je kWh Strom aufgewendet werden.

Welches Potenzial für Primärenergieeinsparung die breite Nutzung der Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung birgt, erläutert Otag-Geschäftsführer Franz Josef Schulte: „Bei der Stromerzeugung in Großkraftwerken bleiben in Deutschland pro Jahr ca. 500 Milliarden kWh als Abwärme ungenutzt. Durch dezentrale Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung können bis zu 80 Prozent des benötigten Stroms in Gebäuden selbst erzeugt werden. Die dabei anfallende Wärme wird zu 100 Prozent genutzt. Diese neue Technologie kann einen wesentlichen Beitrag zur Umweltentlastung und Ressourcenschonung leisten.“

Äußerst leiser Lineargenerator erzeugt Strom
Technische Grundlage der Entwicklung ist eine von Otag entwickelte modulierende gasbetriebene Mikro-KWK-Anlage. Deren technologische Besonderheit beruht auf einem Lineargenerator, der über einen geschlossenen Wasserdampfkreislauf angetrieben wird. Im Gegensatz zu konventionellen Generatoren mit Rotationsbewegung wandelt dieser „Linator“ eine geradlinige Bewegungsenergie in Strom um.

Der Lineargenerator kann als Doppelfreikolben-Expansionsdampfmaschine bezeichnet werden. Beim Doppelfreikolben handelt es sich um einen im Zylinder frei beweglichen, in zwei Richtungen wirkenden Kolben ohne Pleuel oder sonstige Mechanik. Dieses Konzept benötigt daher keinen Schmiermittelkreislauf und erlaubt somit relativ lange Wartungsintervalle. Es ist außerdem äußerst leise im Betrieb. Dem jeweiligen Energiebedarf passt sich die Mikro-KWK-Anlage automatisch an: Der thermische Modulationsbereich liegt zwischen 3 und 19 kW, der elektrische Modulationsbereich zwischen 0,3 und 2 kW.

Passender Öl-Brenner kleiner Leistung wird entwickelt
Das Prinzip dieses vorhandenen Gerätes soll mit nur geringen Modifikationen für den Betrieb mit schwefelarmem Heizöl – auch mit Biokomponenten – nutzbar gemacht werden. Zur Umsetzung wird ein modulierbarer Ölbrenner mit sehr kleiner Leistung von 3 bis 19 kW und äußerst kompakten Abmessungen benötigt, um der vorgegebenen Wärmetauschergeometrie zu entsprechen.

Die Entwicklung dieses modulierenden Oberflächenbrenners wird im Oel-Wärme-Institut (OWI) umgesetzt. Das innovative Brennerkonzept basiert auf einer Gemischaufbereitung mittels der „Kalte-Flammen-Technologie“. Kalte Flammen eröffnen flüssigen Energieträgern Einsatzbereiche, die bislang nur gasförmigen Energieträgern offen standen. Denn mit ihrer Hilfe wird ein homogenes Brennstoff-Luft-Gemisch unter Freisetzung von Wärme in einem Teilluftstrom zunächst vollständig verdampft. Anschließend wird das so entstandene Brenngas mit der restlichen Verbrennungsluft auf einer Metalldrahtoberfläche verbrannt. Gemischbildung und Verbrennung erfolgen dabei in zwei räumlich voneinander getrennten Prozessen.

Der Einsatz flüssiger Brennstoffe in einer Mikro-KWK-Anlage eröffnet beachtliche Potenziale an Effizienzsteigerung, Primärenergieeinsparung und damit zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. „Nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund des sinkenden Wärmebedarfs und dem damit wachsenden Bedarf an Heizsystemen mit kleiner Leistung kommen hier die Vorteile einer problemlos zu speichernden und flexibel zu transportierenden Energie besonders zur Geltung“, erläutert IWO-Geschäftsführer Prof. Christian Küchen.

Otag-Geschäftsführer Franz Josef Schulte ist von den Zukunftsperspektiven einer mit flüssigen Brennstoffen betriebenen Mikro-KWK-Anlage überzeugt: „Immer mehr Hausbesitzer werden in einigen Jahren ihren Strom selbst produzieren, effizient und wirtschaftlich – mit ihrer Heizung.“

In Kürze soll ein Prototyp für Testzwecke zur Verfügung stehen. In einer anschließenden Feldversuchsreihe mit ca. zehn Anlagen sollen weitere praktische Erfahrungen insbesondere zur Alltagstauglichkeit des neu entwickelten modulierenden Ölbrenners gesammelt werden.

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Gibt es Einzelförderungen für den Einbau eines Brennwertkessels?
Die Höhe der Förderung ist von gewissen Voraussetzungen abhängig und ändert sich auch desöfteren. Detaillierte Informationen rund um Förderprogramme finden Sie immer ganz aktuell auf den offiziellen Internetseiten der KfW-Bankengruppe sowie des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

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Gibt es Fördermittel vom Staat?

Ja. Und zwar bei einer Modernisierung durch zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Und bei einer Kombination mit Solarkollektoren außerdem durch Förderprogramme zur Nutzung der Solarenergie von Bund, Ländern und z. T. auch Kommunen.

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Kann eine Öl-Brennwertheizung auch mit anderen Energieträgern kombiniert werden?

Hohe Energieeffizienz, vielfältige Kombinationsmöglichkeiten mit regenerativen Energien, Versorgungssicherheit und Flexibilität bei der Bevorratung – flüssige Brennstoffe stellen ihr Zukunftspotenzial immer mehr unter Beweis. Zum Beispiel als Basis-Energieträger in einer „Hybrid-Heizung“. Das ist eine Kombination von Öl-Brennwertgerät, solarthermischer Anlage und Holzkaminofen, der in die Wärmeversorgung des gesamten Gebäudes eingebunden ist. Solche multivalenten Ölheizkonzepte werden von mehreren Heizgeräteherstellern als praxiserprobte Lösungen zum effizienten Einsatz flüssiger Brennstoffe in Kombination mit erneuerbaren Energien angeboten.
Wird ein solches Kombi-Heizsystem mit Bioheizöl betrieben, das in einigen Regionen der Bundesrepublik bereits lieferbar ist, kommt eine dritte regenerative Komponente zur Einsparung fossiler Primärenergie hinzu.

Heizöl nur für Wärmebedarfslücken

Wesentliches Element einer „Hybrid-Heizung“ ist ein großvolumiger, gut isolierter Pufferspeicher, in dem die Wärme aus den unterschiedlichen Energiequellen bevorratet wird. In den Sommermonaten kann die für die Warmwasserbereitung benötigte Energie fast ausschließlich solar erzeugt werden. In der Übergangszeit und im Winter leistet der Holzkaminofen seinen Beitrag zur Beheizung des gesamten Gebäudes. Über einen Wärmetauscher wird ein Großteil der Wärme aus dem Kaminofen in den zentralen Pufferspeicher eingespeist, anstatt ungenutzt über den Schornstein zu entweichen. Erst wenn Solaranlage und Kaminofen den Wärmebedarf alleine nicht mehr abdecken können, schaltet sich automatisch das Öl-Brennwertgerät hinzu.
Vor allem in ländlichen Gebieten, in denen Scheitholz zumeist preisgünstig zur Verfügung steht, verzeichnen die Hersteller ein beachtliches Interesse an einer „Hybrid-Heizung“ auf Basis der Öl-Brennwerttechnik. Kombilösungen aus effizienter Heiztechnik und regenerativen Energieträgern kommen offenbar auch dem Bedürfnis der Hauseigentümer entgegen, ihre Wärmeversorgung auf mehrere Säulen zu verteilen. Sie bieten mehr Unabhängigkeit und Sicherheit bei der Energieversorgung gegenüber konventionellen, auf einen Brennstoff ausgelegten Heizsystemen.
Öl-Brennwerttechnik ist mittlerweile bei der Ölheizung Standard. So wurden im Jahr 2008 erstmalig mehr Öl-Brennwertgeräte eingebaut als konventionelle Niedertemperaturkessel. 56 Prozent aller neu installierten Ölheizungen entfielen auf Brennwerttechnik, oftmals in der Kombination mit einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Insgesamt sechs von zehn neu installierten Öl-Brennwertheizungen wurden 2008 mit Solarthermie kombiniert. Das ist mehr als bei allen anderen Heizsystemen, ergab eine IWO-Befragung unter Fachhandwerkern.
Der Trend zu sparsamer Öl-Brennwerttechnik mit Solar wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Denn die Investition in eine Öl-Brennwertheizung ist die Anschaffung einer effizienten und umweltschonenden Heiztechnik mit garantierter Energiesparrendite. Bis zu 40 Prozent weniger Heizöl verbraucht eine Öl-Brennwertheizung mit Solar im Vergleich zu einem veralteten Heizkessel.

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Zukunftsweisend: Eine „Hybrid-Heizung“ auf Heizölbasis kombiniert effiziente Öl-Brennwerttechnik mit den regenerativen Energieträgern Solar und Holz. In einem zentralen Pufferspeicher wird die Wärme aus den eingebundenen Energiequellen bevorratet.

Grafik: IWO, 2009

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Kehr- und Überprüfungsordnung durch den Schornsteinfeger: Welche aktuellen Intervalle gelten?

Neue Kehr- und Überprüfungsordnung:


Wer eine moderne Öl-Brennwertheizung mit schwefelarmem Heizöl betreibt, bekommt zukünftig seltener Besuch vom Schornsteinfeger: Die Überprüfung und Reinigung der Abgaswege erfolgt dann nur noch alle zwei Jahre. So regelt es die seit 1. Januar 2010 geltende Kehr- und Überprüfungsordnung (Bundes-KÜO), die erstmals bundeseinheitlich die Aufgabengebiete des Schornsteinfegerhandwerks zum Brandschutz und zur Betriebssicherheit von Heizungsanlagen zusammenfasst. Die bisher unterschiedlichen Landesverordnungen haben damit ihre Gültigkeit verloren.

Mit dem verlängerten Prüfzyklus berücksichtigt der Gesetzgeber die saubere und umweltschonende Verbrennung von Heizöl EL schwefelarm. Der auf zwei Jahre verlängerte Turnus für das Kehren des Schornsteins gilt deshalb auch für Öl-Standard- und Öl-Niedertemperaturheizkessel, sofern sie raumluftunabhängig arbeiten und mit schwefelarmem Heizöl betrieben werden. Raumluftunabhängig arbeitet ein Heizkessel, wenn die Verbrennungsluft über eine separate Leitung direkt aus dem Freien zugeführt wird.

Unverändert gilt eine einjährige Kehr- und Prüfpflicht für alle raumluftabhängig arbeitenden Öl-Standard- und Öl-Niedertemperaturheizkessel, auch wenn sie mit schwefelarmem Heizöl betrieben werden. Öl-Brennwertgeräte sowie raumluftunabhängig arbeitende Ölheizkessel, die mit Standardheizöl betrieben werden, müssen ebenfalls einmal jährlich vom Schornsteinfeger geprüft werden.

Messungen nach Bundes-Immissionsschutzverordnung:


Für die regelmäßigen Messungen der Emissionen und Abgasverluste durch den Schornsteinfeger gelten mit der novellierten 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) ebenfalls verlängerte Zyklen. Die Überprüfungsfristen orientieren sich allein am Alter der Heizanlage. Alle Ölheizkessel, ob Standard-, Niedertemperatur- oder Brennwertgeräte, werden in den ersten zwölf Betriebsjahren zukünftig im Drei-Jahres-Rhythmus überprüft. Für alle Geräte, die länger als zwölf Jahre in Betrieb sind, verkürzt sich der Überprüfungszeitraum auf zwei Jahre. Bislang wurden Emissionen und Abgasverluste nach der 1. BImSchV unabhängig vom Alter einmal pro Jahr kontrolliert.

Der Gesetzgeber trägt mit diesen verlängerten Intervallen dem technologischen Fortschritt in der Heiztechnik Rechnung. „Die Technologieentwicklung hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Anlagen im Emissionsverhalten stabiler geworden sind“, heißt es dazu im Anhang zum Gesetzesentwurf der novellierten 1. BImSchV.

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Der Schornsteinfeger kommt künftig seltener ins Haus: Messungen der Emissions- und Abgasverluste nach der 1. BImSchV erfolgen bei jüngeren Ölheizungen nur noch alle drei Jahre, bei älteren im Zwei-Jahres-Rhythmus. Und die Abgasleitungen moderner Öl-Brennwertgeräte, die mit schwefelarmem Heizöl betrieben werden, müssen nur alle zwei Jahre überprüft und gereinigt werden.
Foto: IWO

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Lässt sich die Ölheizung mit Solarkollektoren kombinieren?

Ja. Beide Systeme können sich optimal ergänzen. Ihren gesamten Energiebedarf für die Warmwasserversorgung im Sommer könnten sie kostenlos allein durch Sonnenenergie decken. Erfahrungsgemäß senkt das die jährlichen Energiekosten für die Warmwasseraufbereitung um bis zu 70%!

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Muss in der Nähe eines Heizöltanks ein Feuerlöscher vorhanden sein?
­­Nur die länderspezifische Feuerungsverordnung des Saarlandes (Stand 14.12.1980) sieht bei einer Lagerung von mehr als 620 Liter Heizöl vor, dass in der Nähe des Lagerbehälters ein Feuerlöscher für die Brandklassen A, B und C vorhanden sein muss. Alle anderen Bundesländer haben die Muster-FeuV bereits umgesetzt und schreiben einen Feuerlöscher nicht mehr vor. Selbstverständlich bleibt es aber jedem Betreiber selbst überlassen, als zusätzliche Maßnahme einen Feuerlöscher zu installieren.

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Vollständig oder teilweise modernisieren?

Die vollständige Modernisierung Ihrer alten Ölheizung durch eine kompakte Unit (Austausch von Brenner, Kessel und Regelung) senkt den Heizölverbrauch und die CO2-Emissionen bis zu 30%. Der Schadstoffausstoß sinkt um bis zu 50%!
(mehr Informationen zur Ölheizungstechnik)

Es lohnt sich schon, zunächst nur einen neuen Brenner einsetzen lassen. Heizölverbrauch und CO2-Emissionen sinken dadurch bereits um bis zu 10% - und der Schadstoffausstoß um bis zu 20%!

Quelle: www.iwo.de

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Wann ist der Austausch des Grenzwertgebers erforderlich?
­Der Grenzwertgeber der Öllageranlage sollte grundsätzlich im Rahmen jeder Wartung durch einen qualifizierten Fachbetrieb auf Zustand und Funktion überprüft werden. Heutige Grenzwertgeber sind konstruktionsbedingt gegenüber Grenzwertgebern alter Bauart (vor 1984) verbessert und bieten eine höhere Funktionssicherheit. Daher sollten Grenzwertgeber alter Bauart durch den qualifizierten Fachbetrieb im Rahmen der Wartung ausgetauscht werden.­

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Wann ist eine Tankreinigung erforderlich?

­Tankreinigungen sollten bedarfsgerecht durchgeführt werden, da der jährliche Heizöldurchsatz und das Nachtankverhalten Einfluss auf die Notwendigkeit einer Tankreinigung haben. Eine mögliche Bildung von Alterungsprodukten im Tank ist von den individuellen Gegebenheiten vor Ort abhängig. Aufschluss über die Sedimentbildung und etwaige Korrosionserscheinungen an Stahltanks können im Rahmen einer fachgerechten Tankinspektion festgestellt werden. Wiederholte Filterverstopfungen können ein Indiz für die Notwendigkeit einer Tankreinigung sein.
Die Reinigung einer Öllageranlage setzt besondere Fähigkeiten und Qualifikationen voraus. Daher ist diese Arbeit in der Regel speziellen Tankschutz-Fachbetrieben vorbehalten. Am einfachsten und effektivsten ist eine Tankreinigung, wenn sich in dem zu reinigenden Öltank nur noch ein zu entsorgender Heizölrestbestand befindet. Dadurch unterbindet man die Rückgabe von ggf. zwischengelagertem, bereits gealtertem Heizöl EL und eine mögliche Verschleppung von Alterungsrückständen.­

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Wann ist es sinnvoll, eine Ölheizung zu erneuern?

Ist eine Heizung älter als 15 Jahre, so verbraucht sie nach heutigen Maßstäben zu viel Energie und belastet die Umwelt mehr als nötig. Mit einer Modernisierung kann man in diesem Fall Heizkosten sparen und die Umwelt entlasten.

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Wann sind Verformungen an Öltanks aus Kunststoff kritisch?
­Bei alten Öltanks aus Kunststoff kann es im Laufe der Zeit zu Verformungen kommen. Sollten sich daher im unteren Bereich der Öltanks so genannte "Elefantenfüße" ausgebildet haben, ist der Einbau neuer Öltanks sinnvoll. Werden sie durch moderne doppelwandige Tanks, durch Tanks mit integrierter Auffangwanne oder durch GFK-Tanks ersetzt, wird der Auffangraum überflüssig. (Bei GFK-Tanks entsprechend den Aufstellbedingungen in den Verordnungen der einzelnen Bundesländer.)­

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Wann sollte eine Tankinspektion durchgeführt werden?
­­Moderne Öllageranlagen sind weitgehend wartungsfrei. Dennoch ist es ratsam, sie regelmäßig durch einen Fachbetrieb inspizieren zu lassen. Je nach Bundesland muss dieser Fachbetrieb auch die Anforderungen nach § 3 der "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen" (Übergangsverordnung) vom 31.3.2010 erfüllen. Ab welchem Lagervolumen in den einzelnen Bundesländern die Fachbetriebspflicht erforderlich ist, kann der Übersicht "Prüfpflichten für Öllageranlagen nach VAwS" entnommen werden. Eine fachgerechte Tankinspektion gibt Aufschluss über die Betriebsbeschaffenheit der Öllageranlage und ggf. erforderliche Reinigungs- und Instandhaltungsmaßnahmen.

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Was genau ist die Fachbetriebspflicht? / Wer darf an Heizöltankanlagen arbeiten?

­Alle Arbeiten an Öltanks und Ölleitungen sind von Fachbetrieben durchzuführen, die mit ihrer Qualifikation und technischen Ausstattung die Anforderungen des § 3 der "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen" (Übergangsverordnung) vom 31.3.2010 erfüllen - dies entspricht § 19l des ehemaligen WHG. Fachbetriebspflichtige Tätigkeiten umfassen dabei das Einbauen, Aufstellen, Instandhalten und Instandsetzen von ÖIlageranlagen. Die Fachbetriebspflicht gilt ab einem Lagervolumen von mehr als 10 000 Liter, je nach Bundesland auch schon ab einem Lagervolumen von mehr als 1 000 Liter.
Die Übersicht "Prüfpflichten für Öllageranlagen nach VAwS" zeigt, ab welchem Lagervolumen in den jeweiligen Bundesländern ein Fachbetrieb vorgeschrieben ist. Für den Handwerksbetrieb gibt es zwei Möglichkeiten, Fachbetriebseigenschaft zu erlangen:

• Zum einen die Mitgliedschaft in einer Güte- und Überwachungsgemeinschaft und die damit verbundene Berechtigung zum Führen des entsprechenden Gütezeichens. Eine solche Organisation ist z. B. die "Überwachungsgemeinschaft Technische Anlagen der SHK-Handwerke e.V." (ÜWG).

• Zum anderen besteht die Möglichkeit, einen Überwachungsvertrag mit einer Sachverständigenorganisation abzuschließen und sich von dieser regelmäßig prüfen zu lassen. Eine Liste der anerkannten Sachverständigenorganisationen finden Sie unter: http://www.lanuv.nrw.de/wasser/zusvo2.htm
Darüber hinaus erfordern die Innenrevision und die Reinigung einer Öllageranlage sowie die Ausführung werterhaltender Maßnahmen, wie die Montage einer Leckschutzauskleidung oder das Aufbringen einer fachgerechten Innenbeschichtung, den Nachweis besonderer Fähigkeiten und Qualifikationen und sind in der Regel speziellen Tankschutz-Fachbetrieben vorbehalten.­

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Was ist beim Einsatz von Heizölen mit FAME als Biokomponente (nach DIN V 51603-6) zu beachten?
­

Als Bioheizöle werden Mischungen aus mineralölstämmigem, schwefelarmem Heizöl und einer nachwachsenden, flüssigen Biokomponente bezeichnet. Die derzeit in der Praxis eingesetzte Biokomponente ist Fettsäuremethylester – auch FAME oder Biodiesel genannt. FAME hat ähnliche chemisch-physikalische Eigenschaften wie klassisches Heizöl EL.

Bereits heute werden solche Bioheizöle von verschiedenen Heizölhändlern angeboten. Der Volumenanteil der Biokomponente kann dabei variieren. Beim Einsatz von Bioheizölen sind die folgenden Aspekte zu beachten:

  • Grundsätzlich gilt, dass kathodische Innenkorrosionsschutzsysteme und nicht aushärtende Beschichtungen nicht bioheizöltauglich sind. Diese Tankkorrosionsschutzmaßnahmen würden von Bioheizölen angegriffen bzw. gelöst werden. In der Folge könnte es zum Beispiel zu Pumpenblockaden kommen.
  • Von diesen Ausnahmen abgesehen sind Bioheizöle mit einem FAME-Anteil von max. 5% sowohl in Neu- als auch in Bestandsanlagen einsetzbar. Dies bezieht sich auf die gesamte Ölanlage und schließt somit den Öltank, die Ölleitung und das Ölgerät inkl. aller Komponenten ein.
  • Bei Einsatz von Bioheizölen mit höheren FAME-Anteilen als 5% können besondere Maßnahmen an der Ölanlage erforderlich werden. Während neue Ölanlagen direkt für einen Bioheizöleinsatz (zum Beispiel mit 10% FAME) ausgelegt und gebaut werden können, sind beim Einsatz in bestehenden Ölanlagen ggf. weitere Maßnahmen erforderlich. Diese sind entsprechend der folgenden Grafik gegliedert. Sie beziehen sich auf ein Heizöl mit einem FAME-Anteil von mind. 10%.
  • Zur Lieferung und Lagerung von Bioheizöl mit mind. 10% FAME in bestehende Tankanlagen und deren allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ)
    Eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) ist erforderlich für das Inverkehrbringen und Verwenden von Lagerbehältern. Die befristete Gültigkeit der abZ macht deutlich, dass diese auf den Zeitpunkt des Inverkehrbringens abstellt. Eine rückwirkende Erweiterung der abZ ist nicht möglich. Daher wurde in einer dreijährigen Untersuchung der Mineralölwirtschaft der Nachweis erbracht, dass Öltanks aus Stahl, Polyethylen (PE), Polyamid (PA) und glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) auch für Bioheizöl mit einem FAME-Gehalt von bis zu 20% als geeignet erachtet werden können. Diese und noch weitere laufenden Untersuchungen sind auch die Basis für die hier zusammengefassten Empfehlungen und praktischen Tipps für Handwerk und Handel.

Zu A – Öltank mit Armaturen/Einsatz von Bioheizöl mit mind. 10% FAME

Füllleitung, Lüftungsleitung, Grenzwertgeber, Füllstandsanzeige:

Es werden keine Anwendungseinschränkungen erwartet, die Komponenten bzw. Werkstoffe sind geeignet.

Öltank aus PE, PA oder GFK (Polyethylen, Polyamid, glasfaserverstärkter Kunststoff):

Es werden keine Anwendungseinschränkungen erwartet, die Werkstoffe sind geeignet.

Bei Neuanlagen ist bevorzugt darauf zu achten, dass die Zulassung des Tanks die Lagerung von Heizöl mit Biobestandteilen zulässt. Dies gilt insbesondere wenn die Zulassung für

  • Dieselkraftstoffe nach DIN EN 14214 (Biodiesel) oder
  • Gemischen aus Dieselkraftstoff mit 20 % Biodiesel erteilt wurde.

Öltank aus Stahl:

Einwandige oder doppelwandige Stahltanks sind geeignet.

Das gilt auch für eine Leckschutzauskleidung oder Innenhülle aus PVC (Polyvinylchlorid).

Eine Innenbeschichtung (Korrosionsschutz) aus Epoxidharz ist ebenfalls geeignet.

Eine Innenbeschichtung aus Polyurethan dagegen ist nicht geeignet; es kann zum Quellen und Ablösen kommen.

Als Korrosionsschutzmaßnahme eingesetzte Innenkorrosionsschutzsysteme (IKS-Systeme) sind wegen der eingesetzten wässrigen Elektrolytlösung nicht geeignet; es
kommt zum Austrag des wässrigen Mediums und in deren Folge zum Beispiel zu Pumpenblockaden. Dieses Schutzsystem muss vor Einsatz eines Bioheizöls entfernt werden.

Das gleiche gilt für eine als Korrosionsschutzmaßnahme eingesetzte nicht aushärtende Beschichtung. Diese ist nicht geeignet; es kommt zum Austrag der wässrigen Komponente und in der Folge zum Beispiel zu Pumpenblockaden. Dieses System muss vor Einsatz eines Bioheizöls entfernt werden.

Tankarmaturen:

Dichtungen aus NBR (Nitril-Butadien-Kautschuk) und Saugschläuche aus dem gleichen Werkstoff sind mit Einschränkungen geeignet. Sie können ggf. quellen. Dies kann zu einer Betriebsstörung, nicht jedoch zu einer Leckage führen. Ggf. sind diese Komponenten daher gegen geeignete Dichtungen und Saugschläuche des Herstellers auszutauschen.

Zu B – Ölleitung/Einsatz von Bioheizöl mit mind. 10% FAME

Ölleitungsinstallation:

Um eine unnötige Brennstoffbeanspruchung des Heizöls durch Umpumpen und Zurückführen in den Tank zu vermeiden, wird die Umrüstung der Anlage auf das Einstrangsystem empfohlen.

Ölleitungsmaterialien:

Leitungen aus Edelstahl sind geeignet; sie sind bei Neuinstallationen oder Umrüstung bevorzugt einzusetzen.

Zugelassene Kunststoffleitungen sind ebenfalls geeignet; sie sind bei Neuinstallation oder Umrüstung bevorzugt einzusetzen.

Leitungen aus Kupfer sollten nur im Einstrangsystem eingesetzt werden (s. o.).

Sicherheitseinrichtung gegen Aushebern:

Membrane oder Dichtungen des Anti-Heber-Ventils aus NBR sind nicht geeignet, da dieser Werkstoff quellen kann und die Funktion somit eingeschränkt sein könnte. Das Ventil ist gegen eine geeignete Sicherheitseinrichtung mit Metall- oder FKM-Membran auszutauschen.

Zu C – Ölgerät mit Komponenten/Einsatz von Bioheizöl mit mind. 10% FAME

Absperr-, Entlüftungseinrichtung, Vorfilter:

Die eingesetzten Komponenten sind geeignet.

Brennerschläuche aus NBR:

Diese Brennerschläuche sind nicht geeignet, da sie quellen können. Sie sind gegen geeignete Brennerschläuche auszutauschen.

Ölbrennerpumpe:

Wegen der üblicherweise eingebauten Dichtungen aus NBR, die quellen können, sind die Ölbrennerpumpen gegen für einen FAME-Anteil von mind. 10% geeignete
Pumpen auszutauschen.

Ob ein Gerät oder eine eingebaute Komponente für den Betrieb mit Bioheizöl geeignet ist, kann bei den jeweiligen Herstellern erfragt werden. Eine Übersicht über die Eignung vieler Geräte und Komponenten ist den in der Anlage beigefügten Listen aus dem Brennstoffspiegel (Ausgaben 11/2009, 03/2010 und 05/2010) zu entnehmen.

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Was kostet die Umstellung?

Dies lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Kosten für die Umstellung fallen geringer aus, wenn Anlagenkomponenten einer bestehenden zentralen Warmwasserheizung, zum Beispiel Heizkörper und Heizungsrohre, weiterhin genutzt werden können. Auf lange Sicht ist die Umstellung auf moderne Ölheizungstechnik eine ökologisch wie ökonomisch sinnvolle Investition. Als zusätzlichen Anreiz fördert der Staat die Heizungsumstellung mit zinsgünstigen Krediten:
Wohnraummodernisierungsprogramm für die neuen Bundesländer / CO2-Minderungsprogramm für das frühere Bundesgebiet.

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Was muss bei der Ermittlung des Wirkungsgrades beachtet werden?

Bei Bezug auf den Heizwert Hi (i steht für inferior – früher Hu = unterer Heizwert) erreichen moderne Niedertemperaturheizungen (Heizöl EL und Erdgas) Wirkungsgrade von ca. 93%. Dabei ist der Heizwert Hi die Wärmemenge, die bei vollständiger Verbrennung eines Stoffes frei wird, die Kondensation des Wasserdampfes bleibt unberücksichtigt. Die Angabe erfolgt in Mj/kg. Nach DIN 51603-1 mindestens 42,6 Mj/kg für Heizöl EL, das entspricht rd. 10,08 KWh/Liter. Hierbei ermittelt der Schornsteinfeger einen so genannten Abgasverlust von 7%, wobei die nicht genutzte Kondensationswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes keine Berücksichtigung findet. Bei einer vollständigen Betrachtung der Abgasverluste inklusive der Kondensationswärme ergibt sich ein tatsächlicher Abgasverlust bei Heizöl EL von 13% und bei Erdgas von 18%, da bei Erdgas der Brennwert um rd. 11% über dem Heizwert liegt, während bei Heizöl EL der Unterschied rd. 6% beträgt.

Werden dagegen Brennwertgeräte eingesetzt, kommt es beim Bezug auf den Heizwert zu Wirkungsgradangaben von über 100%, weil zusätzlich ein Teil der Kondensationswärme nutzbar wird. Der Wirkungsgrad bei Gasgeräten ist daher scheinbar höher als bei Heizölgeräten.

Bezieht man die Energieausnutzung auf den Brennwert, so ergibt sich eine theoretisch und technisch richtige maximale Energieausnutzung von 100% bei Erdgas und bei Heizöl EL. Moderne Brennwertgeräte nutzen bei Heizöl EL und bei Erdgas diese Energie zu rd. 95 bis 96% aus und sind in ihrer Energieausnutzung damit vergleichbar.

Der Brennwert Hs (s steht für superior – früher Ho = oberer Heizwert) ist nicht Bestandteil der DIN 51603-1. Der Brennwert ist die Wärmemenge, die bei vollständiger Verbrennung nutzbar wird, wobei die Kondensationswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes berücksichtigt wird. Es gilt folgende Formel:

Brennwert (Hs ) = Heizwert (Hi ) + Kondensationswärme

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Was spricht für die moderne Ölheizung?

Vieles. Denn moderne Ölheizungstechnik arbeitet schadstoffarm. Außerdem ist Heizöl eine relativ preisgünstige Energie. Und: Als Ölheizungsbesitzer können Sie selbst entscheiden, wann, wo und wie viel Heizöl Sie kaufen.

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Was tun bei störendem Heizölgeruch?

­Es gibt unterschiedliche Maßnahmen, die dazu beitragen können, die Geruchsbildung zu verringern:

  1. Schwefelarmes Heizöl benutzen, da bei diesem die Geruchsbildung deutlich geringer ist.
  2. Umstellung auf ein Einstrangsystem: Bei einem Zweistrangsystem wird über eine Rohrleitung - den Vorlauf - Heizöl aus dem Tank dem Brenner zugeführt und über eine zweite Leitung - den Rücklauf - Heizöl vom Brenner in den Öltank zurückgeführt. Da der Rücklauf so in den Tank mündet, dass eine Verwirbelung des Heizöls im Tank vermieden wird, muss das Heizöl an der Tankwand oder an der Entnahmeleitung zurücklaufen. Dies hat zur Folge, dass die Geruchsbildung im Tank steigt. Eine Reduzierung des Geruchs könnte durch die Umstellung auf ein Einstrangsystem erfolgen.
  3. Bei einem Einstrangsystem kann zusätzlich ein offener Heizölentlüfter montiert werden, der Gerüche mit einem Schlauch nach draußen ableitet.
  4. Dem Heizöl ein geruchsüberdeckendes Additiv beimischen, wobei dies primär als kurzfristige Maßnahme geeignet ist.
  5. Die Entlüftungsleitung im Heizraum so umverlegen, dass eventuelle Gerüche beispielsweise durch Zugluft nicht in den Wohnbereich ziehen können.­

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Was versteht man unter hydraulischem Abgleich und welche Vorteile bietet er?

Heizkosten lassen sich durch zahlreiche Maßnahmen dauerhaft reduzieren. Natürlich sollte der Wärmeerzeuger auf dem Stand der Technik sein – sprich: Öl-Brennwertheizung - und möglichst regenerative Energiequellen wie die Sonne einbinden (für solare Warmwasserunterstützung oder Heizungsunterstützung). Genauso wichtig und oft unterschätzt sind jedoch auch relativ einfache Maßnahmen, mit denen sich viel Geld sparen lässt, wie zum Beispiel der hydraulische Abgleich. Hier einige Fakten dazu:

- Was bedeutet "hydraulischer Abgleich" der Heizungsanlage?
Der hydraulische Abgleich hat das Ziel, jedem Heizkörper in einem Gebäude genau die Wärme- bzw. Wassermenge zur Verfügung zu stellen, die er benötigt - nicht zu viel und nicht zu wenig. Diese Voraussetzung darf nicht abhängig von unterschiedlichen Wärmeanforderungen in einem Haus sein. Wird z. B. der Heizkörper im Bad mit dem Thermostat vollständig aufgedreht, sollte es im darüber liegenden Kinderzimmer nicht kälter werden.

- Woran kann man erkennen, dass ein hydraulischer Abgleich der Heizanlage notwendig ist?
Werden einige Heizkörper einer Heizanlage heiß, andere wieder nur lauwarm? Sind deutliche Strömungsgeräusche des Heizungswassers in den Rohren zu hören? Sind manche Räume ständig überhitzt und andere ständig kalt? Diese Symptome treten in der Regel immer dann auf, wenn die Heizungsanlage hydraulisch nicht abgeglichen ist.

- Warum ist ein hydraulischer Abgleich so wichtig?
Neben den reinen Komforteinschränkungen durch kalte Räume und laute Fließgeräusche kostet eine hydraulisch nicht abgeglichene Heizanlage wesentlich mehr Heizenergie und Strom. Durchschnittlich 15 Prozent Heizenergie lässt sich durch einen hydraulischen Abgleich sparen. Dazu kommt noch der geringere Stromverbrauch der Heizungspumpe. Bei der Förderung von Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung, zum Beispiel durch eine Modernisierung der Heizungsanlage, schreibt der Staat deshalb die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs sogar vor. Bei Neubauten werden die hydraulischen Verhältnisse bereits in der Planung berücksichtigt und durch geeignete Maßnahmen wie z. B. voreinstellbare Heizkörperventile gewährleistet. Aber auch im Gebäudebestand kann ein hydraulischer Abgleich mit geringem Aufwand durchgeführt werden.

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Welche einfachen Energiespartipps können schnell umgesetzt werden?

Hier 9 Energiespartipps, die mit wenig Geld umgesetzt werden können und sich schnell bezahlt machen:

1. Richtige Raumtemperatur wählen: Die optimale und angenehme Raumtemperatur liegt in Wohnräumen bei 19 bis 20 Grad. Jedes Grad darüber erhöht die Heizkosten um bis zu sechs Prozent - Geld, das sich problemlos sparen lässt. Die Temperatur sollte in der Nacht um vier Grad abgesenkt werden. Schlafzimmer und Flure können kühler sein - jedoch nicht unter 16 Grad, sonst könnte Feuchtigkeit an den Außenwänden kondensieren. Tagsüber sollten die Türen zwischen warmen und kühlen Räumen geschlossen gehalten werden. Beim Verlassen der Wohnung sollte die Heizung nur runter geregelt, aber nicht komplett ausgeschaltet werden.

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                                  Grafik: IWO

2. Stoßlüften: Beim Dauerlüften über gekippte Fenster geht viel Energie verloren. Besser mehrmals täglich stoßlüften - im Winter 5 bis 10 Minuten und dabei die Heizkörperventile schließen. Geschlossene Gardinen oder Rollläden verringern Wärmeverluste in der Nacht.

3. Wärmestau vermeiden: Heizkörper müssen die Wärme frei an die Raumluft abgeben können. Deshalb dürfen sie nicht durch Vorhänge oder Möbel verstellt werden. Eine zusätzliche Dämmung der Wand hinter dem Heizkörper ist in vielen Fällen sinnvoll. Entsprechende Dämmplatten gibt es im Baumarkt.

4. Heizkörper entlüften: Heizkörper können nicht optimal funktionieren, wenn sich Luft in ihnen angesammelt hat. Mit einem Entlüftungsschlüssel aus Baumarkt oder Fachhandel lässt sich der Heizkörper schnell und einfach entlüften.

5. Fenster und Türen abdichten: Durch undichte Türen und Fenster entweicht kontinuierlich warme Luft aus der Wohnung. Einfache und effektive Abhilfe gegen feuchte Zugluft bieten selbstklebende Dichtungen zum Abdichten von Fenstern und Türen, die man im Baumarkt bekommt.

6. Elektronische Heizkörperventile einsetzen: Mit elektronischen Heizkörperreglern wird die Raumtemperatur nach einmaliger Einstellung automatisch geregelt. So ist das Bad morgens zum Duschen bereits warm, kühlt aber tagsüber - wenn es nicht gebraucht wird - auf sparsame 16 Grad herunter. Ein unnötiges Durchheizen nicht benutzter Räume wird so ganz automatisch vermieden.

7. Heizung richtig einstellen und Heizungspumpe überprüfen: Wenn Heizkörper rauschen oder ungleichmäßig warm sind, ist meist die Heizungsanlage falsch eingestellt. Ein Fachmann sollte die Heizung gründlich überprüfen: Mit einem so genannten "hydraulischen Abgleich" sorgt er dafür, dass sich das Heizungswasser gleichmäßig verteilt und alle Räume bedarfsgerecht mit Wärme versorgt werden. Dabei sollte auch die Heizungspumpe überprüft werden. Denn viele Pumpen können sich den Bedürfnissen der Heizungsanlage nicht sinnvoll anpassen. Selbst wenn eine geringe Pumpenleistung ausreichen würde, pumpen sie mit Hochdruck weiter und verschwenden dabei Strom. Effiziente - also geregelte - Heizungspumpen schalten dagegen automatisch hoch und runter.

8. Rohrleitungen dämmen: Laufen Heizungs- und Warmwasserrohre durch kalte Räume - zum Beispiel im Keller -, verlieren sie einen Teil der zuvor erzeugten Wärme. Eine Dämmung der Rohre im Keller sorgt dafür, dass die Wärme möglichst verlustfrei die Heizkörper erreicht.

9. Oberste Geschoss- und Kellerdecke dämmen: Sind der Dachboden oder der Keller weder ausgebaut noch beheizt, sollten die oberste Geschossdecke und die Kellerdecke auf jeden Fall gedämmt werden. So entweicht die Wärme nicht länger aus beheizten Räumen. Das lässt sich ab 25 Euro pro Quadratmeter realisieren.

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Welche energetischen Sanierungsmaßnahmen gibt es?

Die Sanierungsmaßnahmen im Überblick

Dachdämmung

Über unzureichend gedämmte Dächer geht viel Wärme verloren. Daher ist eine nachträgliche Auf -, Zwischen- oder Untersparrendämmung empfehlenswert. Die Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) des verwendeten Dämmmaterials zeigt an, wie durchlässig es für Wärme ist. Je niedriger die WLG und je dicker die Dämmschicht, desto besser die Dämmeigenschaften.

Fenster

Alte Fensterrahmen und einfach verglaste Fenster lassen die Wärme fast ungehindert nach außen dringen. Neue, bis zu dreifach verglaste Fenster und entsprechende Fensterrahmen haben hingegen sehr gute Dämmeigenschaften. Sie werden mit dem so genannten U-Wert beziffert. Je niedriger der U-Wert, umso geringer die Wärmeverluste.

Heizkessel

Veraltete Heiztechnik zählt zu den größten Energieverschwendern. Eine hocheffiziente Alternative ist Öl-Brennwerttechnik. Bei der Brennwerttechnik wird auch die im Abgas enthaltene Wärme dem Heizsystem zugeführt. So wird das Heizöl nahezu verlustfrei in Nutzwärme umgewandelt.

Kaminofen mit Wärmetauscher

Ein moderner Holzkaminofen kann in die Gebäudebeheizung und Warmwasserbereitung eingebunden werden. Über einen Wärmetauscher wird ein Großteil der vom Kaminofen erzeugten Wärme über Vor- und Rücklaufleitungen in den zentralen Wärmespeicher eingespeist.

Lüftung mit Wärmerückgewinnung

Eine moderne Lüftungsanlage verbessert nicht nur das Wohnklima, sondern auch die energetische Bilanz eines Gebäudes. Mehr als 90 Prozent der Wärme aus der verbrauchten Abluft werden genutzt, um die von außen zugeführte, kalte Frischluft vorzuwärmen.

Solaranlage

Eine Solarthermieanlage kann die Heizung nicht ersetzen, aber ergänzen: In den Sommermonaten liefert die Sonne genug Energie für die gesamte Warmwasserbereitung. Und in der Übergangszeit sowie teilweise im Winter unterstützt die Solaranlage zusätzlich die Heizung.

Tank

Wer mit flüssigen Brennstoffen heizt, kann seine Energie einfach und kostengünstig im eigenen Tank bevorraten. Der Tank ist wesentlicher Bestandteil einer Ölheizungsanlage und fungiert als Langzeitenergiespeicher: Oftmals deckt eine Tankfüllung den Heizölbedarf für mehrere Heizperioden. Und er kann während günstiger Marktlagen aufgefüllt werden.

Wand- und Deckendämmung

Kalte Außenwände und Decken sind typisch für ältere Gebäude. Daher gehört zu einer umfassenden Sanierung die Dämmung von Außenwänden, Kellerboden und -wänden oder Kellerdecke. Auch hier gilt: Je niedriger die Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) und je dicker die Dämmschicht, desto besser die Dämmeigenschaften.

Wärmespeicher

Der Wärmespeicher ist das eigentliche Kernstück eines Heizsystems mit mehreren Komponenten. Der Heiz kessel, die Solaranlage und mögliche weitere Wärmeerzeuger wie ein Holzkamin speisen die erzeugte Wärme dort ein. Im Speicher wird die Wärme gesammelt und bedarfsgerecht an den Heizkreislauf abgegeben.

Wärmeverteilung

Ein wichtiges Element der Heizungsanlage ist die Wärmeverteilung. Das erwärmte Heizungswasser wird über ein Rohrleitungssystem im ganzen Haus verteilt. Über Heizkörper oder Flächenheizungen wie beispielsweise eine Fußbodenheizung wird die Wärme dann an die Räume abgegeben.


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Welche Förderung gibt es für Brennwert plus Solar?

Die Höhe der Förderung ist von gewissen Voraussetzungen abhängig und ändert sich auch desöfteren. Detaillierte Informationen rund um Förderprogramme finden Sie immer ganz aktuell auf den offiziellen Internetseiten der KfW-Bankengruppe sowie des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

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Welche Maßnahme bringt wie viel?
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Besitzer älterer Gebäude, die ihre Heizenergiekosten sofort und dauerhaft senken möchten, haben prinzipiell zwei Möglichkeiten:

Einsatz effizienter Heiztechnik – bis zu 35 Prozent der Heizenergie können aufgrund veralteter Technik ungenutzt verloren gehen. Die Heizungserneuerung bietet ein attraktives Kosten-Nutzen-Verhältnis und ermöglicht die Einbindung erneuerbarer Energien.

Verbesserung der Gebäudedämmung – über unzureichend gedämmte Dächer, Außenwände und Keller sowie alte Fenster entweicht sehr viel Wärme.
Um über Wärmeschutzmaßnahmen an der Gebäudehülle das Energieeinsparvolumen einer Heizungserneuerung zu erreichen, muss allerdings häufig mehr als das Doppelte investiert werden.

Ideal, aber auch sehr kostenintensiv ist eine Kombination beider Maßnahmen. Wenn die Finanzmittel dafür nicht ausreichen, sollte ein Energieberater prüfen, welche Einzelmaßnahme im individuellen Fall das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis bietet.

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Welche Modernisierungskosten können bei den verschiedenen Heizsystemen enstehen?

Was ist Ihnen bei der Wahl einer neuen Heizung besonders wichtig? Der Kostenvergleich zeigt Ihnen, dass eine Modernisierung der Ölheizung auf moderne Öl-Brennwerttechnik – auch in Kombination mit erneuerbaren Energien – relativ günstig ist und sich vergleichsweise schnell amortisiert. Außerdem erfüllen Sie gesetzliche Vorgaben an den Energiebedarf von Eigenheimen. Vergleichen Sie selbst!

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Grafik: IWO

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Wie häufig muss der Schornsteinfeger kommen?

­Kehr- und Überprüfungsordnung:

Wer eine moderne Öl-Brennwertheizung mit schwefelarmem Heizöl betreibt, bekommt seltener Besuch vom Schornsteinfeger: Die Überprüfung und Reinigung der Abgaswege erfolgt nur noch alle zwei Jahre. So regelt es die seit 1. Januar 2010 geltende Kehr- und Überprüfungsordnung (Bundes-KÜO), die erstmals bundeseinheitlich die Aufgabengebiete des Schornsteinfegerhandwerks zum Brandschutz und zur Betriebssicherheit von Heizungsanlagen zusammenfasst. Der auf zwei Jahre verlängerte Turnus für das Kehren des Schornsteins gilt deshalb auch für Öl-Standard- und Öl-Niedertemperaturheizkessel, sofern sie raumluftunabhängig arbeiten und mit schwefelarmem Heizöl betrieben werden. Unverändert gilt eine einjährige Kehr- und Prüfpflicht für alle raumluftabhängig arbeitenden Öl-Standard- und Öl-Niedertemperaturheizkessel, auch wenn sie mit schwefelarmem Heizöl betrieben werden. Öl-Brennwertgeräte sowie raumluftunabhängig arbeitende Ölheizkessel, die mit Standardheizöl betrieben werden, müssen ebenfalls einmal jährlich vom Schornsteinfeger geprüft werden.

1. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung:

Für die regelmäßigen Messungen der Emissionen und Abgasverluste durch den Schornsteinfeger gelten mit der im März 2010 novellierten 1. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (1. BImSchV) ebenfalls verlängerte Zyklen. Die Überprüfungsfristen orientieren sich allein am Alter der Heizanlage. Alle Ölheizkessel, ob Standard-, Niedertemperatur- oder Brennwertgeräte, werden in den ersten zwölf Betriebsjahren zukünftig im Drei-Jahres-Rhythmus überprüft. Für alle Geräte, die länger als zwölf Jahre in Betrieb sind, verkürzt sich der Überprüfungszeitraum auf zwei Jahre. Bislang wurden Emissionen und Abgasverluste nach der 1. BlmSchV unabhängig vom Alter einmal pro Jahr kontrolliert. Der Gesetzgeber trägt mit diesen verlängerten Intervallen dem technologischen Fortschritt in der Heiztechnik Rechnung. "Die Technologieentwicklung hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Anlagen im Emissionsverhalten stabiler geworden sind", heißt es dazu im Anhang zum Gesetzesentwurf der novellierten 1. BlmSchV.­

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Wie kann es auch nach einem Filteraustausch weiterhin zu Anlagenstörungen kommen?
­Filter, die unmittelbar nach dem Befüllen des Öltanks verstopfen, weisen in der Regel darauf hin, dass der durch die Befüllung aufgewirbelte Bodensatz angesaugt wurde. Das Ölgerät sollte während der Befüllung abgestellt sein. Danach wird empfohlen, eine Wartezeit von mindestens zwei Stunden nach der Lieferung von Heizöl EL einzuhalten, bevor die Anlage wieder in Betrieb geht.­

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Wie viel Energie lässt sich im Gebäudebestand erzielen?
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Private Haushalte wenden durchschnittlich 60 Prozent ihres gesamten Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser auf. Hier liegt ein sehr großes Energieeinsparpotenzial. Vor allem im Gebäudebestand, denn Bestandsbauten verbrauchen durchschnittlich rund dreimal so viel Energie für die Wärmeversorgung wie Neubauten.

Bis zu 40 Prozent Energie könnten allein durch den Einsatz effizienter Heiztechnik in Kombination mit erneuerbaren Energien eingespart werden. Und weitere 40 Prozent Einsparung sind durch Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle möglich.

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Wie viel Platz braucht eine Ölheizung?

Der moderne Öltank eines Einfamilienhauses beansprucht nicht mehr als 3-4 m2, ein Extraraum ist dafür nicht grundsätzlich erforderlich. Noch platzsparender ist ein Erdtank. Mit dem brauchen Sie im Haus dann nur noch ca. 1 m2 für die sogenannte Unit.

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Wie wartungsintensiv ist eine Ölheizung?

Die moderne Ölheizung läuft bei normaler Wartung durch den Experten störungsfrei und bedarf darüber hinaus praktisch keiner Kontrolle. Eine intelligente Regelung sorgt automatisch für die gewünschte Wärme ­ bei jedem Wetter.

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Zeolith-Heizölkompaktheizung: Wie funktioniert diese Heizungsanlage?

Neues Projekt im Rahmen der Technologie-Initiative der Mineralölwirtschaft

Die Technologie-Initiative der Mineralölwirtschaft hat ein drittes Forschungsprojekt auf den Weg gebracht. Im Rahmen einer Projektpartnerschaft zwischen dem Gerätehersteller Viessmann und verschiedenen Mineralölhandelsunternehmen soll ein heizölbetriebenes Zeolith-Kompaktgerät entwickelt werden. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Öl-Brennwerttechnik und Adsorptionswärmepumpe, die auf die Anforderungen von Ein- und Zweifamilienhäuser ausgelegt ist.

Vorteile flüssiger Brennstoffe langfristig nutzen
Koordiniert wird das Projekt vom Institut für wirtschaftliche Oelheizung e. V. (IWO). Das Institut hat die Technologie-Initiative im Auftrag der Mineralölwirtschaft im September 2009 ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist die Entwicklung neuer Anwendungstechniken für Heizöl, die weitere Effizienzsteigerungen im Wärmemarkt ermöglichen. Flüssige Brennstoffe zeichnen sich durch hohe Energiedichte und einfache Speicherung aus. Damit sind sie langfristig unverzichtbar für die Erreichung der energiepolitischen Ziele. Denn die kostengünstige Speicherbarkeit von Energie wird mit Blick auf den tendenziell sinkenden und im Jahresverlauf schwankenden Energiebedarf von Gebäuden an Bedeutung gewinnen.

Im Fokus: Primärenergiebedarf reduzieren
Um Klimaschutz und Versorgungssicherheit zu realisieren, ist es wichtig, den Primärenergiebedarf deutlich zu reduzieren. Dies kann im Bereich der Gebäudebeheizung über eine verbesserte Energieeffizienz sowie durch die Einbindung von Umweltwärme erreicht werden. Mit bis zu 98 Prozent Nutzungsgrad (Hs) ist die heute verfügbare Brennwerttechnik bereits hoch effizient und unter Kosten-Nutzen-Aspekten für den Hausbesitzer sehr attraktiv. Höhere Nutzungsgrade von über 120 Prozent sind möglich, wenn zusätzlich Umweltwärme nutzbar gemacht wird. Eine technische Option insbesondere für den Gebäudebestand stellt ein ölbetriebenes Zeolith-Kompaktgerät dar.

Funktionsstudie Zeolith-Kompaktgerät für Heizöl
Beim geplanten Zeolith-Kompaktgerät deckt ein Wärmepumpenmodul die Grundlast des Wärmebedarfs im Gebäude. Für die Leistungsspitzen und den Antrieb der Wärmepumpe dient ein integriertes Öl-Brennwertgerät. Ein von Viessmann im Rahmen eines Forschungsprojektes entwickeltes Zeolith-Kompaktgerät für Erdgas soll für den Betrieb mit flüssigen Brennstoffen adaptiert werden. Aufgabe der Entwicklungsingenieure ist es, einen kleinen, modulierenden Ölbrenner mit der Leistung von 4 bis 17 kW für das Kompaktgerät zu entwickeln. Der Brenner soll sowohl mit schwefelarmem Heizöl als auch mit einem Heizöl, das Bioanteile enthält, betrieben werden können.

Das Zeolith-Kompaktgerät macht sich die besonderen Adsorptionseigenschaften des Minerals Zeolith (griech. Siedestein) zunutze. Zeolith hat die Eigenschaft, dampfförmige Wassermoleküle zu binden (= adsorbieren). Dabei entsteht Wärme. Der Wärmepumpenprozess läuft im Kompaktgerät in den Phasen Adsorption und Desorption ab: In der Adsorptionsphase wird Wasser durch Umgebungswärme aus dem Erdreich verdampft und vom Zeolith adsorbiert. Der Zeolith wird heiß und gibt die Adsorptionswärme an den Heizkreislauf ab. In der Desorptionsphase erhitzt das Öl-Brennwertgerät den mit Wasser gesättigten Zeolith. Das Wasser wird dampfförmig ausgetrieben und kondensiert. Die Kondensationswärme wird an den Heizkreislauf abgegeben.

Das Material Zeolith ermöglicht einen höheren Temperaturhub verglichen mit Absorptions- oder Stromwärmepumpen. Durch die Kombination Zeolith-Modul (Grundlast) mit Brennwertgerät (Spitzenlast) - Hybridgerät - ist das Zeolith-Kompaktgerät auch für die hohen Systemtemperaturen in der Modernisierung geeignet.

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Der Gerätehersteller Viessmann und verschiedene Mineralölunternehmen haben eine Projektpartnerschaft vereinbart. Ziel ist die Entwicklung eines heizölbetriebenen Zeolith-Kompaktgeräts.
Grafik: Viessmann

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Sonnenheizung: Wie erkenne ich eine gute Beratung? - 10 Tipps

­Um eine seriöse Beratung und Kalkulation zu gewährleisten, sollte man auch auf Kleinigkeiten achten:

  1. Ein guter Berater schaut sich das gesamte Haus an - nicht nur das Dach! - und überlegt anschließend, wie sich der vorhandene Heizkessel einbinden lässt. Auch Türstockbreite und Deckenhöhe sollten gemessen werden, um beurteilen zu können, welcher Speicher hindurch passt und aufgerichtet werden kann. Wichtig ist u. a. auch die Frage nach der Anzahl der Personen, die im Haushalt leben, sowie dem Jahresverbrauch an Öl und Gas.­­
  2. Die Dachneigung kann mit Spezialtechnik ausgemessen werden, die der Berater dabei haben sollte. Ideal sind mindestens 30 oder besser noch 45 oder mehr Grad. Flachdächer müssen aber nicht auf Solaranzeigen verzichten: Hier kann eine geeignete Aufständerung Abhilfe schaffen.
  3. Der wahre Fachmann kann mit Hilfe eines Sonnenbahn-Analysator Horizontfläche, Bäume und Häuser erkennen und anhand dessen beurteilen, ob der geplante Standort für die Kollektorfläche gut, mäßig oder gar nicht geeignet ist. Problemen durch leichte Verschattung kann durch etwas mehr Kollektorfläche entgegengewirkt werden.
  4. Ein seriöses Angebot sollte Auskunft über die möglichen Einsparungen pro Jahr an Gas oder Öl geben und alle einzelnen anfallenden Kosten detailliert auflisten. Dies bietet dem Kunden bei Bedarf eine gute Vergleichsbasis.
  5. Auf aktuelle Fördersummen und Finanzierungsmöglichkeiten sollte hingewiesen, bei Bedarf Hilfe bei der Antragstellung angeboten werden.
  6. Bei einer Erstberatung geht es prinzipiell hauptsächlich darum zu klären, ob das Haus überhaupt für eine Sonnenheizung geeignet ist oder nicht.
  7. Referenzen sagen mehr als 1000 Worte! Ein guter Berater wird Ihnen z. B. anbieten, ein fertiges Solarthermie-Haus zu besuchen.
  8. Sie sollten unbedingt verschiedene Angebote einholen und diese in Ruhe miteinander vergleichen.
  9. Eine qualifizierte Beratung dauert in der Regel eine bis zwei Stunden, Kostenpunkt: zwischen 50 und 100 Euro.
  10. Einen Fachmann auf dem Gebiet Solar finden Sie z. B. über das Portal www.solartechnikberater.de - dort können auch Angebote miteinander vergleichen werden (siehe Punkt 8).

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